Angst vor Fehlern – Warum viele Entscheidungen scheuen

Woher kommt die Angst Entscheidungen zu treffen? Was löst sie aus und was verstärkt sie? Warum haben manche Leute Panik, wenn sie Entscheidungen treffen müssen, und andere wiederum fällen Entscheidungen im Handumdrehen? Psychologische Untersuchungen und Gespräche mit Betroffenen haben viele verschiedene Ursachen für diese Ängste ausgemacht. Die Angst, Verantwortung zu übernehmen. Die Angst, Fehler zu machen. Die Angst vor Ablehnung oder Kritik. Die Angst zu versagen oder unpopulär zu werden. Fast immer ist es das Bild der anderen, das die eigenen Ängste fördert. Deshalb ist es umso wichtiger, schwierige Entscheidungen mit Selbstvertrauen und Entschlossenheit anzugehen.

angst vor fehlern

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Das ist natürlich leicht gesagt, aber für die Betroffenen gar nicht leicht umzusetzen. Immer wieder tauchen diese Stimmen im Gehirn auf, die Zweifel säen und andere Weg aufzeigen. Doch je mehr Wege man vor sich sieht, umso schwieriger wird es wiederum, sich für einen zu entscheiden. Man muss sich klar machen, dass man vom Augenblick in dem man wach wird am Morgen beginnt Entscheidungen zu treffen. Bleibe ich liegen oder stehe ich auf? Dusche ich mich oder nicht? Ist Zähneputzen notwendig? Was gibt es zum Frühstück? Kaffee oder Tee? Viele dieser alltäglichen Entscheidungen sind längst automatisiert und man denkt gar nicht lange darüber nach. Aber nichts desto trotz hat man Entscheidungen getroffen. Ist man sich dessen bewusst, kann man diesen Prozess zum eigenen Vorteil nutzen. Wenn ich allein heute schon zehn Entscheidungen getroffen haben wird die nächste sicher nicht mein Leben verändern.

Ebenso deutlich ist, dass nicht die Entscheidung dass eigentliche Problem ist, sondern die Angst etwas Falsches zu tun. Und Ängste entstehen aus Unsicherheit und Zweifeln. Wenn ich jedoch in der Lage bin, mein Leben ganz normal zu leben, und dabei kontinuierlich Entscheidungen treffe, muss ich nur dieses Selbstvertrauen nutzen, wenn es um Entscheidungen geht, die etwas komplizierter sind. Am besten setzt man sich zu einer guten Uhrzeit, nie in den Nachtstunden, hin und wägt die Vorteile und Nachteile ab. Mit dieser Liste hat man eine gesunde Basis für eine Entscheidung. Und ist diese getroffen, sollte man alles dafür tun, das beste Resultat zu erreichen und mit den Konsequenzen zu leben. Das sind wichtige Schritte, um Ängste zu vermeiden.