Entscheidungshelfer

Denk positiv

Sehr wichtig für den Entscheidungsprozess ist es, eine möglichst positive Grundhaltung zu haben und das was kommt, stets positiv zu sehen. Wer immer das Schlimmste erwartet wird dies oft auch finden. Wer jedoch neue Herausforderungen mit Elan und einer positiven Grundhaltung angeht, wird es deutlich einfacher haben Erfolg zu verzeichnen. Menschen neigen dazu, Probleme zu überschätzen und sich davor zu fürchten, etwas falsch zu machen. Das ist jedoch der größte Hemmschuh, um Großes zu erreichen. Liest man die Biographien von bekannten großen Persönlichkeiten stellt man so gut wie immer fest, dass diese über ein gesundes Selbstbewusstsein verfügten und alle neuen Herausforderungen positiv angingen. Nur wer etwas wagt, wird auch gewinnen.

Denk positiv

Denk positiv

Der deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe hat einmal gesagt: „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“ Diesen Satz sollte man sich zu Herzen nehmen. Beginnt man ein vermeintlich schwieriges Projekt ist es wichtig zu wissen, dass Dinge schiefgehen können und einige sicher auch schiefgehen werden. Aber deshalb sollte man sich nicht davon abhalten lassen, diese zu beginnen. Wichtig sind nicht die Probleme die sich stellen, sondern die Lösungen, die es zu finden gilt. Wer zu lange nach hinten schaut oder sich über Möglichkeiten den Kopf zerbricht, dem fehlt anschließend die Spontaneität und die Kraft Hindernisse zu überwinden. Mit einem gesunden Gottvertrauen und viel harter Arbeit haben es viele vom Tellerwäscher zum Millionär gebracht. Und das nicht nur in den Vereinigten Staaten von Amerika. Ein weiterer Faktor, der sich sehr positiv auf eine gute Karriere auswirkt, ist eine gute Vorbereitung. Derjenige, der sich gut in gewissen Bereichen auskennt und sich auch in ganz unterschiedlichen Situationen natürlich bewegen kann, wird es leichter haben als derjenige, der nie richtig weiß was Sache ist und wie er sich verhalten sollt. Verschiedene Sprachen zu sprechen ist ein weiterer Garant für Türen, die sich leichter öffnen lassen. All diese Eigenschaften fallen nicht vom Himmel. Einige muss man sich hart erarbeiten.

Spricht man jedoch drei verschiedene Sprachen und hat Erfahrungen in ganz unterschiedlichen Berufs- und Geschäftssituationen gesammelt, bewegt man sich selbstverständlicher und positiver in der Gesellschaft. Man traut sich zu, Situationen zu meistern, und dieses Gefühl spüren die jeweiligen Gegenüber. Wer dagegen eine negative Grundstimmung ausstrahlt und wortwörtlich die Schulter hängen lässt, wird auch bei seinen Gegenübern keinen Glanz in den Augen finden.

Untersuchungen haben gezeigt, dass man positives Denken erlernen kann. Schon durch kleinen Gedankenspiele und Glücksmomente kann man den Körper darauf einstimmen, freundlicher und positiver in den Tag zu starten. Wer sich zum Beispiel morgens etwas Zeit nimmt, den Tag in Einklang mit sich selbst zu beginnen und dabei schon mal durchspielt, was sich voraussichtlich ereignen wird, startet wesentlich gelassener als derjenige, der in letzter Sekunde vom Wecker geweckt aufspringt und zur Arbeit hetzt. Eine weitere sehr erfolgreiche Methode ist, vor wichtigen Entscheidungen darüber nachzudenken, was in ähnlichen Situationen falsch gelaufen ist und wie man dies heute verbessern kann. So startet man ebenfalls vorbereitet und sicherer in die jeweilige Situation. Wer aus seinen Fehlern lernt und konsequent versucht, beim nächsten Mal alles ein kleines bisschen besser zu machen, wird früher oder später zum Experten. Vielleicht dauert es ein wenig, aber man ist auf dem richtigen Weg. Der letzte Tipp ist, einige Dinge JETZT zu beginnen. Man lässt alle Zweifel und Fragen hinter sich und stürzt sich kopfüber in ein Projekt. Dies sollte man langsam mit kleinen Dingen beginnen und wenn man vom Erfolg der Methode überzeugt ist, auch auf wichtigere Entscheidungen erweitern. Fest steht, dass man wesentlich positiver und entschlussfreudiger ist, wenn man einfach mal loslegt.

Sag Ja!

Im Fernsehen wurde am Wochenende der Film „Der Ja Sager“ mit Jim Carrey gezeigt und der Film hat mich sehr nachdenklich gemacht. Kann es sein, dass es einem im Leben wesentlich besser geht, wenn man Entscheidungen vermeidet und zu allem einfach Ja sagt? Macht diese positive Grundeinstellung bessere Menschen aus allen Zweiflern? Und werden Griesgrame über Nacht zu hilfsbereiten und freundlichen Menschen? Wichtig ist natürlich klarzustellen, wie weit man beim Ja Sagen tatsächlich gehen möchte. Ist man bereit

der ja sager

der ja sager

  • mit dem Hund Gassi zu gehen
  • Nachbarn zu helfen
  • Geld zu verschenken oder sogar
  • Personen zu verletzen?

Was im Film so unschuldig dargestellt wird kann auch sehr schnell in einem absoluten Chaos enden.

Andererseits könnte es sehr hilfreich sein, sich selbst mal eine Ja Sager Periode zu verpassen. Einfach mal um auszuprobieren, ob sich das Leben wirklich großartig verändert, wenn man alle Entscheidungen pauschal gleich trifft. Sollen wir bei zalando.no rabattkode Codes suchen? Ja! Sollen wir heute Abend ins Kino gehen? Ja! Kannst Du mich morgen zur Arbeit bringen? Ja! Möchten Sie diese Schuhe? Ja! Viele der Fragen, die einen sonst ins Entscheidungschaos stürzen, werden in sekundenschnelle beantwortet und erledigt. Kein langes Zögern. Kein langes Fackeln. Es wird einfach nur gemacht. Hat man den Ja Tag hinter sich, kann man ja auch mal als Gegenbeispiel einen Nein Tag einlegen. Sicher wird man dabei auch sehr viel über seine Mitmenschen erfahren. Wer nutzt einen schamlos aus? Und wer zeigt sich erfreut und dankbar? Denkt mal darüber nach, und vielleicht macht ihr ja selbst mal den Versuch.

Was sind Entscheidungen?

Wenn man das Problem hat, ständig zu zweifeln, nicht zu wissen was man als nächstes tun soll und stets davor zurückschreckt, klare Entscheidungen zu fällen wird es höchste Zeit, sich einmal intensiver mit dem Problem zu beschäftigen. Sogar auf der Internetseite von Wikipedia finden sich heutzutage Erklärungen darüber, was Entscheidungen sind und wie man sie treffen kann. Gezielte Prozesse zum Treffen einer Entscheidung werden dort ebenso beschrieben wie unterschiedliche wissenschaftliche Ansätze. Wie sagt ein bekanntes Sprichwort: „Ein Problem zu erkennen ist der erste Schritt, um das Problem zu lösen.“ Aus diesem Grund fordere ich alle Zweifler aus, sich mit ihrem Problem auseinanderzusetzen und so viele Informationen wie möglich zusammenzutragen.

was sind entscheidungen

was sind entscheidungen

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich eine Frau kennengelernt, die das große Problem hatte, sich nicht für ein bestimmtes Kleidungsstück entscheiden zu können. War sie in einem Geschäft, sah sie immer etwas was ihr vielleicht noch besser stehen könnte und manchmal verbrachte sie Stunden in einem Laden, probierte alles mögliche an und ging dann doch mit leeren Händen. Später hat sie Internetläden und Angebotsseiten wie Rabatkoder ausprobiert, aber auch hier kam schnell das Desaster. Nachdem sie in einem Shop 35 Kleidungsstücke bestellt hatte und diese eine Woche später komplett zurück zum Absender geschickt hat war klar, dass es nicht die Situation in einem Laden war, die ihre Entscheidungsfindung beeinflusste. Um ihr zu helfen haben wir begonnen, ihr nur zwei Kleidungsstück zur Wahl zu geben, direkt bei ihr Zuhause. Und auch wenn es ihr sehr schwer viel kann sie mittlerweile bei reduzierter Auswahl eine recht schnelle Entscheidung treffen.

Generell bezeichnet man eine Entscheidung als die Wahl zwischen zwei oder mehreren Alternativen. Man unterscheidet zwischen spontanen und geplanten Entscheidungen und zwischen emotionalen und rationalen. Je nachdem, wer eine Entscheidung zu treffen hat und um das jeweilige Thema, greifen innerhalb jeder Person ganz verschiedene Mechanismen. Abhängig von den eigenen Werten, Zielen und Vorstellungen treffen Menschen ihre Entscheidungen. Dabei werden ganz viele interne Prozesse von der Erziehung bis hin zur Erfahrung abgerufen, um die subjektiv richtige Entscheidung zu treffen.

Die meisten Entscheidungen werden nicht spontan gefällt, sondern durchlaufen einen bestimmten Ablauf. Der erste Schritt besteht darin festzustellen, dass Entscheidungsbedarf besteht. Anschließend definiert man die eigenen Ziele und klärt die möglichen Alternativen. Nun werden Wege, Handlungen, Vereinbarungen sowie die folgenden Konsequenzen bewertet und so die Grundlage für eine Entscheidung gebildet. Die resultierende Entscheidung wird umgesetzt und man beobachtet den Erfolg bzw. die Reaktion.

Ja, aber – die Entscheidungsstopper

Alle, die diese Webseite gefunden haben werden das Problem kennen, Entscheidungen treffen zu wollen aber ständig aufgehalten zu werden. Meistens vom eigenen Ich, das immer wieder neue Bedenken einstreut. Klassische Entscheidungsstopper sind zum Beispiel:

Ja, aber
Morgen ist auch noch ein Tag
Was wäre wenn
Vielleicht doch lieber…
Aber Peter hat gesagt…

Diese Liste könnt ihr sicher endlos weiterführen denn in allen Menschen, die Probleme damit haben Entscheidungen zu treffen steckt ein Zauderer, ein Zweifler, ein Schwarzseher und ein Verdränger. Auf einige dieser Klassiker werde ich heute mal etwas näher eingehen.

Problem Lösung Schild

Problem Lösung Schild

Ganz viele Entscheidungen sind mit einem „Ja, aber“ ganz leicht ins Schwanken zu bringen, und ganz viele Personen finden nichts leichter, als mögliche „Ja, aber“ Fälle zu konstruieren. Ich möchte mir den schicken Gebrauchtwagen zum günstigen Preis morgen direkt kaufen. Ja, aber was passiert wenn einen Tag später ein noch besseres Angebot veröffentlicht wird? Langsam wird es Zeit einen Vertrag mit einer Telefongesellschaft abzuschließen, sonst werde ich nie Internet im Haus haben. Ja, aber sind wirklich alle Bedingungen des Vertrags klar und deutlich oder legen die mich mit Zusatzgebühren für SMS Nachrichten später rein? Dies kann man ewig so weiterspielen ohne jemals eine Entscheidung zu treffen. Da „ja, aber“ ist die Angst davor, mal etwas falsch zu entscheiden. Aber sein wir mal ehrlich, manchmal muss man sich auch falsch entscheiden um dazuzulernen und niemand auf dieser Welt wird immer alles richtig machen. Ist es nicht viel besser sich zu entscheiden und damit einen Schritt in die richtige Richtung zu machen. Denn wenn die „Ja, aber“ Fälle nicht eintreffen ist man auch nicht viel weiter, oder?

Scarlett O'Hara

Scarlett O’Hara

Dinge vor sich herzuschieben ist eine weitere sehr verbreitete Art, Entscheidungen zu vermeiden. Schon im Filmklassiker „Vom Winde verweht“ sagte Scarlet O’Hara ständig „Morgen ist auch noch ein Tag.“ Einen interessanten Artikel zu diesem Phänomen kann man hier nachlesen. Das man damit Entscheidungen vor sich her schiebt und Problemen oder Auseinandersetzungen aus dem Weg geht ist eindeutig. Sicher kennt ihr das alle und habt schon mehr als einmal die „Morgen ist auch noch ein Tag“ Verdrängung angewandt. Falls Ihr also Verdränger seid kann ich euch nur empfehlen, feste Zeiten für bestimmte Entscheidungen festzulegen. Das muss bis … entschieden werden, wäre die richtige Einstellung. Bis zum Stichtag kann man alle Für und Wider aufschreiben, nachlesen und gründlich abwägen, kommt jedoch das festgesetzte Datum muss die Entscheidung gefällt werden.

Poker – das psychologisches Spiel der Entscheidungen

Während die einen das Treffen von Entscheidungen als Kunst betrachten denken andere wiederum, dass es sich dabei um ein psychologisches Spiel handelt, das viel über die jeweilige Person aussagt. Die Fähigkeit, Wichtig von Unwichtig zu unterscheiden oder gewisse Faktoren nach belieben ein- oder auszublenden sind Eigenschaften, die bei manchen Menschen wesentlich stärker ausgeprägt sind als bei anderen. Welche Prozesse gehen in einer Person vor, bevor eine Entscheidung getroffen wird? Was hält eine Person davon ab, sich tatsächlich zu entscheiden? Sind schnelle Entscheidungen besser als ruhig abgewägte? Die Psychologie hat viele unbeantwortete Fragen vor sich und immer mehr Experten versuchen Antworten zu finden.

Poker

Poker

Mich fasziniert zum Beispiel sehr die Welt des Glücksspiels, egal ob es sich um Poker handelt oder um das Spekulieren mit Aktien. Sehr oft habe ich mich gefragt, was in den Personen vorgeht, die auf dem Spieltisch 50.000 Euro liegen haben und diese auf ein paar Spielkarten setzen. Oder was ein Börsenmakler denkt, der große Summen auf bestimmte Kursentwicklungen setzt. Ich habe mich aus Neugier mal auf einer Aktienseite umgeschaut, binaereoptionenwelt.de, und war fasziniert von den Möglichkeiten und Variationen, die sich dem Aktienhändler bieten. Wie schafft man es, dort die richtige Entscheidung zu treffen und damit zu leben, ein großes Guthaben auf reine Spekulationen hin zu riskieren. In diesem Vergleich stehen sich Pokerspieler und Aktienhändler sehr nahe, und keiner von ihnen hat es leicht wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen.

Allein für den Pokerspieler fallen mir unzählige Fragen ein, die mich persönlich davon abhalten würden, eine schnelle Entscheidung zu treffen. Aber die Zeit im Spiel ist limitiert und man kann nicht ewig abwägen ob man weiterspielt oder aussteigt. Ich würde mich jedes Mal folgendes fragen:

Ist mein Blatt gut genug?
Welche Kombination kann mein Gegner haben?
Wie viel Geld setze ich diesmal?
Was könnte ich alles mit diesem Betrag kaufen?
Wenn ich verliere, wie geht es weiter?
Wie hoch ist das Risiko, das ich einzugehen bereit bin?

Ich möchte nicht wissen, wie ein Psychologe meine Fragen bewerten würde. Denke ich zu viel? Bin ich zu vorsichtig? Habe ich kein Kriterium, um tatsächlich zu entscheiden? Tatsächlich ist es sehr schwierig sich in verschiedene Situationen und verschiedene Personen hinein zu denken.

Oft wird Poker als psychologisches Spiel betrachtet, bei dem nicht der gewinnt, der die besseren Karten hat, sondern derjenigen, der seinen Kontrahenten am besten einschätzen kann. Den genauen Moment zu finden, um einen Bluff zu wagen oder die Karten hinzuschmeißen, sind absolut maßgeblich, umso mehr wenn es um hohe Geldbeträge geht. Nicht umsonst gibt es die sogenannte Pokermiene, bei der man mit versteinertem Gesicht keine Gefühlsregung nach außen lässt. Da jedes Zögern, jedes Zwinkern und jede Grübelfalte verräterisch sein kann, tragen viele Pokerspiele große Sonnenbrillen.