Die schwierigste Entscheidung

Laut einer aktuellen Umfrage ist es für die meisten Menschen am schwierigsten, den richtigen Partner zu finden. Der Entscheidungsprozess bevor man eine ernste Beziehung eingeht ist mit kaum einem anderen Entscheidungsprozess zu vergleichen. Und während bei vielen anderen Entscheidungen rein pragmatische Gründe ausschlaggebend sind, ist es bei der Suche nach dem perfekten Partner die Gefühlsebene, die für weit kompliziertere Vorgänge sorgt. Mann muss sich nur einmal die langen Listen der persönlichen Eigenschaften auf Partnerschaftsseiten wie StartDating.dk anschauen, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie viele Parameter abgeklopft werden. Und diese Listen dienen nur, um eine grobe Vorauswahl für den jeweiligen Kunden zu machen. Anschließend werden Fotos verschickt, Nachrichten ausgetauscht und erst beim ersten Treffen bekommen viele Suchende eine Idee davon, ob sie auf dem richtigen Weg sind oder nicht.

beziehung

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Natürlich ist es schön, wenn der zukünftige Partner dieselben Musikinteressen teilt die man selber hat. Aber ist es nicht viel spannender mit neuen Richtungen konfrontiert zu werden und seinen Horizont zu öffnen. Viele Entscheidungen, die einem die Auswahlsoftware von Agenturen abnehmen, haben nichts mehr mit dem natürlichen Weg des Kennenlernens zu tun. Früher saß man in einer Bar oder war auf einer Party und plötzlich tauchte jemand auf, der einem auf Anhieb interessant erschien. Selbstverständlich hat man nicht Fragebögen über persönliche Interessen ausgetauscht, sondern sich auf die andere Person eingelassen. Einige persönliche Vorlieben hat man sogar gerne über Bord geworfen und eine andere Person ins eigene Leben zu lassen war ebenso animierend wie aufregend. Oft hört man, dass eins plus eins mehr ist als zwei, und das liegt daran, dass viele Entscheidungen beim Kennenlernen dazu führen, das man sich ebenso ändert wie auch der Partner. Und genau hier liegt das Salz in der Suppe.