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Denk positiv

Sehr wichtig für den Entscheidungsprozess ist es, eine möglichst positive Grundhaltung zu haben und das was kommt, stets positiv zu sehen. Wer immer das Schlimmste erwartet wird dies oft auch finden. Wer jedoch neue Herausforderungen mit Elan und einer positiven Grundhaltung angeht, wird es deutlich einfacher haben Erfolg zu verzeichnen. Menschen neigen dazu, Probleme zu überschätzen und sich davor zu fürchten, etwas falsch zu machen. Das ist jedoch der größte Hemmschuh, um Großes zu erreichen. Liest man die Biographien von bekannten großen Persönlichkeiten stellt man so gut wie immer fest, dass diese über ein gesundes Selbstbewusstsein verfügten und alle neuen Herausforderungen positiv angingen. Nur wer etwas wagt, wird auch gewinnen.

Denk positiv

Denk positiv

Der deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe hat einmal gesagt: „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“ Diesen Satz sollte man sich zu Herzen nehmen. Beginnt man ein vermeintlich schwieriges Projekt ist es wichtig zu wissen, dass Dinge schiefgehen können und einige sicher auch schiefgehen werden. Aber deshalb sollte man sich nicht davon abhalten lassen, diese zu beginnen. Wichtig sind nicht die Probleme die sich stellen, sondern die Lösungen, die es zu finden gilt. Wer zu lange nach hinten schaut oder sich über Möglichkeiten den Kopf zerbricht, dem fehlt anschließend die Spontaneität und die Kraft Hindernisse zu überwinden. Mit einem gesunden Gottvertrauen und viel harter Arbeit haben es viele vom Tellerwäscher zum Millionär gebracht. Und das nicht nur in den Vereinigten Staaten von Amerika. Ein weiterer Faktor, der sich sehr positiv auf eine gute Karriere auswirkt, ist eine gute Vorbereitung. Derjenige, der sich gut in gewissen Bereichen auskennt und sich auch in ganz unterschiedlichen Situationen natürlich bewegen kann, wird es leichter haben als derjenige, der nie richtig weiß was Sache ist und wie er sich verhalten sollt. Verschiedene Sprachen zu sprechen ist ein weiterer Garant für Türen, die sich leichter öffnen lassen. All diese Eigenschaften fallen nicht vom Himmel. Einige muss man sich hart erarbeiten.

Spricht man jedoch drei verschiedene Sprachen und hat Erfahrungen in ganz unterschiedlichen Berufs- und Geschäftssituationen gesammelt, bewegt man sich selbstverständlicher und positiver in der Gesellschaft. Man traut sich zu, Situationen zu meistern, und dieses Gefühl spüren die jeweiligen Gegenüber. Wer dagegen eine negative Grundstimmung ausstrahlt und wortwörtlich die Schulter hängen lässt, wird auch bei seinen Gegenübern keinen Glanz in den Augen finden.

Untersuchungen haben gezeigt, dass man positives Denken erlernen kann. Schon durch kleinen Gedankenspiele und Glücksmomente kann man den Körper darauf einstimmen, freundlicher und positiver in den Tag zu starten. Wer sich zum Beispiel morgens etwas Zeit nimmt, den Tag in Einklang mit sich selbst zu beginnen und dabei schon mal durchspielt, was sich voraussichtlich ereignen wird, startet wesentlich gelassener als derjenige, der in letzter Sekunde vom Wecker geweckt aufspringt und zur Arbeit hetzt. Eine weitere sehr erfolgreiche Methode ist, vor wichtigen Entscheidungen darüber nachzudenken, was in ähnlichen Situationen falsch gelaufen ist und wie man dies heute verbessern kann. So startet man ebenfalls vorbereitet und sicherer in die jeweilige Situation. Wer aus seinen Fehlern lernt und konsequent versucht, beim nächsten Mal alles ein kleines bisschen besser zu machen, wird früher oder später zum Experten. Vielleicht dauert es ein wenig, aber man ist auf dem richtigen Weg. Der letzte Tipp ist, einige Dinge JETZT zu beginnen. Man lässt alle Zweifel und Fragen hinter sich und stürzt sich kopfüber in ein Projekt. Dies sollte man langsam mit kleinen Dingen beginnen und wenn man vom Erfolg der Methode überzeugt ist, auch auf wichtigere Entscheidungen erweitern. Fest steht, dass man wesentlich positiver und entschlussfreudiger ist, wenn man einfach mal loslegt.

Sag Ja!

Im Fernsehen wurde am Wochenende der Film „Der Ja Sager“ mit Jim Carrey gezeigt und der Film hat mich sehr nachdenklich gemacht. Kann es sein, dass es einem im Leben wesentlich besser geht, wenn man Entscheidungen vermeidet und zu allem einfach Ja sagt? Macht diese positive Grundeinstellung bessere Menschen aus allen Zweiflern? Und werden Griesgrame über Nacht zu hilfsbereiten und freundlichen Menschen? Wichtig ist natürlich klarzustellen, wie weit man beim Ja Sagen tatsächlich gehen möchte. Ist man bereit

der ja sager

der ja sager

  • mit dem Hund Gassi zu gehen
  • Nachbarn zu helfen
  • Geld zu verschenken oder sogar
  • Personen zu verletzen?

Was im Film so unschuldig dargestellt wird kann auch sehr schnell in einem absoluten Chaos enden.

Andererseits könnte es sehr hilfreich sein, sich selbst mal eine Ja Sager Periode zu verpassen. Einfach mal um auszuprobieren, ob sich das Leben wirklich großartig verändert, wenn man alle Entscheidungen pauschal gleich trifft. Sollen wir bei zalando.no rabattkode Codes suchen? Ja! Sollen wir heute Abend ins Kino gehen? Ja! Kannst Du mich morgen zur Arbeit bringen? Ja! Möchten Sie diese Schuhe? Ja! Viele der Fragen, die einen sonst ins Entscheidungschaos stürzen, werden in sekundenschnelle beantwortet und erledigt. Kein langes Zögern. Kein langes Fackeln. Es wird einfach nur gemacht. Hat man den Ja Tag hinter sich, kann man ja auch mal als Gegenbeispiel einen Nein Tag einlegen. Sicher wird man dabei auch sehr viel über seine Mitmenschen erfahren. Wer nutzt einen schamlos aus? Und wer zeigt sich erfreut und dankbar? Denkt mal darüber nach, und vielleicht macht ihr ja selbst mal den Versuch.

Angst vor Fehlern – Warum viele Entscheidungen scheuen

Woher kommt die Angst Entscheidungen zu treffen? Was löst sie aus und was verstärkt sie? Warum haben manche Leute Panik, wenn sie Entscheidungen treffen müssen, und andere wiederum fällen Entscheidungen im Handumdrehen? Psychologische Untersuchungen und Gespräche mit Betroffenen haben viele verschiedene Ursachen für diese Ängste ausgemacht. Die Angst, Verantwortung zu übernehmen. Die Angst, Fehler zu machen. Die Angst vor Ablehnung oder Kritik. Die Angst zu versagen oder unpopulär zu werden. Fast immer ist es das Bild der anderen, das die eigenen Ängste fördert. Deshalb ist es umso wichtiger, schwierige Entscheidungen mit Selbstvertrauen und Entschlossenheit anzugehen.

angst vor fehlern

angst vor fehlern

Das ist natürlich leicht gesagt, aber für die Betroffenen gar nicht leicht umzusetzen. Immer wieder tauchen diese Stimmen im Gehirn auf, die Zweifel säen und andere Weg aufzeigen. Doch je mehr Wege man vor sich sieht, umso schwieriger wird es wiederum, sich für einen zu entscheiden. Man muss sich klar machen, dass man vom Augenblick in dem man wach wird am Morgen beginnt Entscheidungen zu treffen. Bleibe ich liegen oder stehe ich auf? Dusche ich mich oder nicht? Ist Zähneputzen notwendig? Was gibt es zum Frühstück? Kaffee oder Tee? Viele dieser alltäglichen Entscheidungen sind längst automatisiert und man denkt gar nicht lange darüber nach. Aber nichts desto trotz hat man Entscheidungen getroffen. Ist man sich dessen bewusst, kann man diesen Prozess zum eigenen Vorteil nutzen. Wenn ich allein heute schon zehn Entscheidungen getroffen haben wird die nächste sicher nicht mein Leben verändern.

Ebenso deutlich ist, dass nicht die Entscheidung dass eigentliche Problem ist, sondern die Angst etwas Falsches zu tun. Und Ängste entstehen aus Unsicherheit und Zweifeln. Wenn ich jedoch in der Lage bin, mein Leben ganz normal zu leben, und dabei kontinuierlich Entscheidungen treffe, muss ich nur dieses Selbstvertrauen nutzen, wenn es um Entscheidungen geht, die etwas komplizierter sind. Am besten setzt man sich zu einer guten Uhrzeit, nie in den Nachtstunden, hin und wägt die Vorteile und Nachteile ab. Mit dieser Liste hat man eine gesunde Basis für eine Entscheidung. Und ist diese getroffen, sollte man alles dafür tun, das beste Resultat zu erreichen und mit den Konsequenzen zu leben. Das sind wichtige Schritte, um Ängste zu vermeiden.

Grenzen setzen

Heute möchte ich einmal davon sprechen, wie man mit gut gesetzten Grenzen einen sonst viel zu langwierigen Entscheidungsvorgang verkürzen kann. Genau wie beim Schach, wo eine Uhr läuft um die Zeit der Züge zu kontrollieren, können wir verschiedene Methoden verwenden, um unsere Entscheidungen schneller zu fällen. Ich hatte große Probleme wenn es darum ging, spontan zu entscheiden. Ich wollte immer alle Für Und Wider abwägen und eine gute Entscheidung aufgrund von vielen Fakten treffen. Aber es gibt Situationen im Leben, in denen man nicht die notwendige Zeit hat um alles in Betracht zu ziehen. Und man muss natürlich auch die Mitmenschen berücksichtigen. Niemand wartet gerne und regelmäßig stundenlang, bis du endlich eine Entscheidung getroffen hast. Hier einige meiner Tipps um den Entscheidungsvorgang zu beschleunigen:

  • Stoppuhr
  • Maximal 3 Pros und Kons
  • Dem Zufall vertrauen
  • Andere Personen entscheiden lassen

Der erste Punkt ist relativ einfach zu erklären und zu befolgen. Wenn ich alleine bin, und eine schnelle Entscheidung treffen muss, setze ich eine Zeit fest, die ich mir gebe um die Entscheidung zu treffen, zum Beispiel drei Minuten. Diese Zeit gebe ich in meine Stoppuhr ein und egal wo ich gerade bin mit meinen Gedanken, nach Ablauf der Zeit muss die Entscheidung gefällt sein. Da viele meiner Bekannten nicht unbedingt mitbekommen müssen, dass es mir schwerfällt Entscheidungen zu treffen, habe ich auch eine Variante für soziale Situationen. Wenn es darum geht eine Entscheidung zu treffen (zum Beispiel welchen Kinofilm wir uns anschauen oder wo wir essen gehen) verschwinde ich kurz aufs Bad und gebe mir genau diese Zeit um meine Entscheidung festzulegen. So sieht mich keiner zaudern und wenn ich vom Bad zurückkomme, kann ich meine Wahl ohne Probleme verkünden.

Dem Zufall vertrauen

Dem Zufall vertrauen

Wenn ich mehr Zeit habe oder nicht in Gesellschaft bin nutze ich auch andere Mechanismen, wie zum Beispiel die Begrenzung der Entscheidungsliste auf maximal drei Punkte dafür oder dagegen. Um bestimmten Entscheidungen die Wichtigkeit zu nehmen habe ich auch schon probiert, diese dem Zufall zu überlassen. Egal ob mit einer Münze oder einem Würfel, oft merkt man dass es gar nicht so wichtig war, welches Ergebnis letztendlich gewählt wurde. Bei guten Freunden lasse ich mich auch gerne leiten, ich überlasse die Entscheidung anderen und lasse mich vom Ergebnis überraschen. Probiert dieses Festsetzen von Grenzen mal aus, nicht unbedingt bei den wichtigen Entscheidungen, sondern bei etwas Alltäglichem. Ihr werdet sehen wie sehr diese einfachen Mittel helfen können.

Die schwierigste Entscheidung

Laut einer aktuellen Umfrage ist es für die meisten Menschen am schwierigsten, den richtigen Partner zu finden. Der Entscheidungsprozess bevor man eine ernste Beziehung eingeht ist mit kaum einem anderen Entscheidungsprozess zu vergleichen. Und während bei vielen anderen Entscheidungen rein pragmatische Gründe ausschlaggebend sind, ist es bei der Suche nach dem perfekten Partner die Gefühlsebene, die für weit kompliziertere Vorgänge sorgt. Mann muss sich nur einmal die langen Listen der persönlichen Eigenschaften auf Partnerschaftsseiten wie StartDating.dk anschauen, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie viele Parameter abgeklopft werden. Und diese Listen dienen nur, um eine grobe Vorauswahl für den jeweiligen Kunden zu machen. Anschließend werden Fotos verschickt, Nachrichten ausgetauscht und erst beim ersten Treffen bekommen viele Suchende eine Idee davon, ob sie auf dem richtigen Weg sind oder nicht.

beziehung

beziehung

Natürlich ist es schön, wenn der zukünftige Partner dieselben Musikinteressen teilt die man selber hat. Aber ist es nicht viel spannender mit neuen Richtungen konfrontiert zu werden und seinen Horizont zu öffnen. Viele Entscheidungen, die einem die Auswahlsoftware von Agenturen abnehmen, haben nichts mehr mit dem natürlichen Weg des Kennenlernens zu tun. Früher saß man in einer Bar oder war auf einer Party und plötzlich tauchte jemand auf, der einem auf Anhieb interessant erschien. Selbstverständlich hat man nicht Fragebögen über persönliche Interessen ausgetauscht, sondern sich auf die andere Person eingelassen. Einige persönliche Vorlieben hat man sogar gerne über Bord geworfen und eine andere Person ins eigene Leben zu lassen war ebenso animierend wie aufregend. Oft hört man, dass eins plus eins mehr ist als zwei, und das liegt daran, dass viele Entscheidungen beim Kennenlernen dazu führen, das man sich ebenso ändert wie auch der Partner. Und genau hier liegt das Salz in der Suppe.

Was sind Entscheidungen?

Wenn man das Problem hat, ständig zu zweifeln, nicht zu wissen was man als nächstes tun soll und stets davor zurückschreckt, klare Entscheidungen zu fällen wird es höchste Zeit, sich einmal intensiver mit dem Problem zu beschäftigen. Sogar auf der Internetseite von Wikipedia finden sich heutzutage Erklärungen darüber, was Entscheidungen sind und wie man sie treffen kann. Gezielte Prozesse zum Treffen einer Entscheidung werden dort ebenso beschrieben wie unterschiedliche wissenschaftliche Ansätze. Wie sagt ein bekanntes Sprichwort: „Ein Problem zu erkennen ist der erste Schritt, um das Problem zu lösen.“ Aus diesem Grund fordere ich alle Zweifler aus, sich mit ihrem Problem auseinanderzusetzen und so viele Informationen wie möglich zusammenzutragen.

was sind entscheidungen

was sind entscheidungen

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich eine Frau kennengelernt, die das große Problem hatte, sich nicht für ein bestimmtes Kleidungsstück entscheiden zu können. War sie in einem Geschäft, sah sie immer etwas was ihr vielleicht noch besser stehen könnte und manchmal verbrachte sie Stunden in einem Laden, probierte alles mögliche an und ging dann doch mit leeren Händen. Später hat sie Internetläden und Angebotsseiten wie Rabatkoder ausprobiert, aber auch hier kam schnell das Desaster. Nachdem sie in einem Shop 35 Kleidungsstücke bestellt hatte und diese eine Woche später komplett zurück zum Absender geschickt hat war klar, dass es nicht die Situation in einem Laden war, die ihre Entscheidungsfindung beeinflusste. Um ihr zu helfen haben wir begonnen, ihr nur zwei Kleidungsstück zur Wahl zu geben, direkt bei ihr Zuhause. Und auch wenn es ihr sehr schwer viel kann sie mittlerweile bei reduzierter Auswahl eine recht schnelle Entscheidung treffen.

Generell bezeichnet man eine Entscheidung als die Wahl zwischen zwei oder mehreren Alternativen. Man unterscheidet zwischen spontanen und geplanten Entscheidungen und zwischen emotionalen und rationalen. Je nachdem, wer eine Entscheidung zu treffen hat und um das jeweilige Thema, greifen innerhalb jeder Person ganz verschiedene Mechanismen. Abhängig von den eigenen Werten, Zielen und Vorstellungen treffen Menschen ihre Entscheidungen. Dabei werden ganz viele interne Prozesse von der Erziehung bis hin zur Erfahrung abgerufen, um die subjektiv richtige Entscheidung zu treffen.

Die meisten Entscheidungen werden nicht spontan gefällt, sondern durchlaufen einen bestimmten Ablauf. Der erste Schritt besteht darin festzustellen, dass Entscheidungsbedarf besteht. Anschließend definiert man die eigenen Ziele und klärt die möglichen Alternativen. Nun werden Wege, Handlungen, Vereinbarungen sowie die folgenden Konsequenzen bewertet und so die Grundlage für eine Entscheidung gebildet. Die resultierende Entscheidung wird umgesetzt und man beobachtet den Erfolg bzw. die Reaktion.

Ja, aber – die Entscheidungsstopper

Alle, die diese Webseite gefunden haben werden das Problem kennen, Entscheidungen treffen zu wollen aber ständig aufgehalten zu werden. Meistens vom eigenen Ich, das immer wieder neue Bedenken einstreut. Klassische Entscheidungsstopper sind zum Beispiel:

Ja, aber
Morgen ist auch noch ein Tag
Was wäre wenn
Vielleicht doch lieber…
Aber Peter hat gesagt…

Diese Liste könnt ihr sicher endlos weiterführen denn in allen Menschen, die Probleme damit haben Entscheidungen zu treffen steckt ein Zauderer, ein Zweifler, ein Schwarzseher und ein Verdränger. Auf einige dieser Klassiker werde ich heute mal etwas näher eingehen.

Problem Lösung Schild

Problem Lösung Schild

Ganz viele Entscheidungen sind mit einem „Ja, aber“ ganz leicht ins Schwanken zu bringen, und ganz viele Personen finden nichts leichter, als mögliche „Ja, aber“ Fälle zu konstruieren. Ich möchte mir den schicken Gebrauchtwagen zum günstigen Preis morgen direkt kaufen. Ja, aber was passiert wenn einen Tag später ein noch besseres Angebot veröffentlicht wird? Langsam wird es Zeit einen Vertrag mit einer Telefongesellschaft abzuschließen, sonst werde ich nie Internet im Haus haben. Ja, aber sind wirklich alle Bedingungen des Vertrags klar und deutlich oder legen die mich mit Zusatzgebühren für SMS Nachrichten später rein? Dies kann man ewig so weiterspielen ohne jemals eine Entscheidung zu treffen. Da „ja, aber“ ist die Angst davor, mal etwas falsch zu entscheiden. Aber sein wir mal ehrlich, manchmal muss man sich auch falsch entscheiden um dazuzulernen und niemand auf dieser Welt wird immer alles richtig machen. Ist es nicht viel besser sich zu entscheiden und damit einen Schritt in die richtige Richtung zu machen. Denn wenn die „Ja, aber“ Fälle nicht eintreffen ist man auch nicht viel weiter, oder?

Scarlett O'Hara

Scarlett O’Hara

Dinge vor sich herzuschieben ist eine weitere sehr verbreitete Art, Entscheidungen zu vermeiden. Schon im Filmklassiker „Vom Winde verweht“ sagte Scarlet O’Hara ständig „Morgen ist auch noch ein Tag.“ Einen interessanten Artikel zu diesem Phänomen kann man hier nachlesen. Das man damit Entscheidungen vor sich her schiebt und Problemen oder Auseinandersetzungen aus dem Weg geht ist eindeutig. Sicher kennt ihr das alle und habt schon mehr als einmal die „Morgen ist auch noch ein Tag“ Verdrängung angewandt. Falls Ihr also Verdränger seid kann ich euch nur empfehlen, feste Zeiten für bestimmte Entscheidungen festzulegen. Das muss bis … entschieden werden, wäre die richtige Einstellung. Bis zum Stichtag kann man alle Für und Wider aufschreiben, nachlesen und gründlich abwägen, kommt jedoch das festgesetzte Datum muss die Entscheidung gefällt werden.

Poker – das psychologisches Spiel der Entscheidungen

Während die einen das Treffen von Entscheidungen als Kunst betrachten denken andere wiederum, dass es sich dabei um ein psychologisches Spiel handelt, das viel über die jeweilige Person aussagt. Die Fähigkeit, Wichtig von Unwichtig zu unterscheiden oder gewisse Faktoren nach belieben ein- oder auszublenden sind Eigenschaften, die bei manchen Menschen wesentlich stärker ausgeprägt sind als bei anderen. Welche Prozesse gehen in einer Person vor, bevor eine Entscheidung getroffen wird? Was hält eine Person davon ab, sich tatsächlich zu entscheiden? Sind schnelle Entscheidungen besser als ruhig abgewägte? Die Psychologie hat viele unbeantwortete Fragen vor sich und immer mehr Experten versuchen Antworten zu finden.

Poker

Poker

Mich fasziniert zum Beispiel sehr die Welt des Glücksspiels, egal ob es sich um Poker handelt oder um das Spekulieren mit Aktien. Sehr oft habe ich mich gefragt, was in den Personen vorgeht, die auf dem Spieltisch 50.000 Euro liegen haben und diese auf ein paar Spielkarten setzen. Oder was ein Börsenmakler denkt, der große Summen auf bestimmte Kursentwicklungen setzt. Ich habe mich aus Neugier mal auf einer Aktienseite umgeschaut, binaereoptionenwelt.de, und war fasziniert von den Möglichkeiten und Variationen, die sich dem Aktienhändler bieten. Wie schafft man es, dort die richtige Entscheidung zu treffen und damit zu leben, ein großes Guthaben auf reine Spekulationen hin zu riskieren. In diesem Vergleich stehen sich Pokerspieler und Aktienhändler sehr nahe, und keiner von ihnen hat es leicht wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen.

Allein für den Pokerspieler fallen mir unzählige Fragen ein, die mich persönlich davon abhalten würden, eine schnelle Entscheidung zu treffen. Aber die Zeit im Spiel ist limitiert und man kann nicht ewig abwägen ob man weiterspielt oder aussteigt. Ich würde mich jedes Mal folgendes fragen:

Ist mein Blatt gut genug?
Welche Kombination kann mein Gegner haben?
Wie viel Geld setze ich diesmal?
Was könnte ich alles mit diesem Betrag kaufen?
Wenn ich verliere, wie geht es weiter?
Wie hoch ist das Risiko, das ich einzugehen bereit bin?

Ich möchte nicht wissen, wie ein Psychologe meine Fragen bewerten würde. Denke ich zu viel? Bin ich zu vorsichtig? Habe ich kein Kriterium, um tatsächlich zu entscheiden? Tatsächlich ist es sehr schwierig sich in verschiedene Situationen und verschiedene Personen hinein zu denken.

Oft wird Poker als psychologisches Spiel betrachtet, bei dem nicht der gewinnt, der die besseren Karten hat, sondern derjenigen, der seinen Kontrahenten am besten einschätzen kann. Den genauen Moment zu finden, um einen Bluff zu wagen oder die Karten hinzuschmeißen, sind absolut maßgeblich, umso mehr wenn es um hohe Geldbeträge geht. Nicht umsonst gibt es die sogenannte Pokermiene, bei der man mit versteinertem Gesicht keine Gefühlsregung nach außen lässt. Da jedes Zögern, jedes Zwinkern und jede Grübelfalte verräterisch sein kann, tragen viele Pokerspiele große Sonnenbrillen.

Unentschlossen und verzweifelt

In den heutigen Zeiten muss man tagtäglich sehr viele Entscheidungen treffen. Einige sind schwierig, andere sind relativ einfach, aber ich verstehe Personen die zu dem Punkt kommen, an denen es ihnen schwerfällt eine Entscheidung zu treffen, weil die Konsequenzen gravierend sein können oder es einfach zu viele Möglichkeiten gibt. Bei bestimmten Personen oder in bestimmten Situationen kann einen die Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen, lähmen und stoppen. Umso wichtiger ist es, ein paar Tricks und Ratschläge für solche Situationen zu haben.

Unentschlossen und verzweifelt

Unentschlossen und verzweifelt

Wenn es zum Beispiel um die Berufswahl geht, oder die Entscheidung einen Job anzunehmen oder abzulehnen, versteht so ziemlich jeder, dass diese Entscheidungen sorgfältig überlegt werden sollten und die Zukunft einer Person bestimmen wird. Fast jeder wird einige schlaflose Nächte verbringen und alle Für und Wider der Entscheidung sorgsam abwägen. Es gibt aber auch Fälle von Entscheidungen, die einige ganz leicht treffen aber andere vor große Probleme stellen. Das ist dann der Punkt, wo man davon sprechen kann, dass ein normales Verhalten krankhafte Züge annimmt. Ich kenne zum Beispiel den Fall eines jungen Mädchens, für die es absolut unmöglich war morgens zu entscheiden, welche Kleidung sie anziehen sollte. Das ging soweit, dass sie wichtige Termine verpasste und immer unzugänglicher wurde. Jedes soziale Treffen bedeutete eine neue Panikattacke für sie.

Mit einigen sehr einfachen Tipps konnte es jedoch erreicht werden, dass dieses Mädchen ihre Entscheidungsprobleme überwand und sich wieder viel besser in die Gesellschaft integrierte. Zum einen begann sie, schon beim Einkaufen feste Kombinationen zusammenzustellen, die jeweils nach Anlass aufbewahrt wurden. In ihrer Freizeit besuchte sie außerdem Seiten wie Rabattkode Nelly um zu sehen, wie heutzutage verschiedene Kleidungsstücke kombiniert werden können. Schließlich ordnete sie ihren Kleiderschrank sowohl nach Situationen als auch nach perfekten Kombinationen. All dies half ihr sehr dabei, bei der tatsächlichen Auswahl eine schnelle Entscheidung zu treffen, da fast alle möglichen Zweifel schon vorab beseitigt wurden. Manchmal ist es tatsächlich ganz einfach, das Fällen von Entscheidungen zu beschleunigen.

Parti-pris – Mach Listen

negativ oder positiv

negativ oder positiv

Ein sehr verbreitetes Mittel um die Entscheidungsfindung zu unterstützen ist das Erstellen von Listen. In diesen Listen vermerkt man zum Beispiel alle positiven und negativen Eigenschaften der anstehenden Entscheidung und kann so abwägen, ob die negativen oder positiven Punkte überwiegen. Eine andere Art ist es, die Argumente für eine Entscheidung aufzuschreiben und ihnen anschließend Bewertungspunkte zu geben. Ist einem zum Beispiel bei der Auswahl eines Jobs das Gehalt wichtiger als die Entfernung zum Wohnort, gibt man dem Gehalt die Nummer 5 und der Entfernung die Nummer 1. Anschließend summiert man die Werte der positiven und negativen Gründe und erhält eine gute Basis, um eine konsequente Entscheidung zu treffen.

Ich benutze diese Taktik mittlerweile auch im privaten Bereich und habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Als Beispiel hier eine meiner Liste die ich angelegt habe, als es darum ging mich für eine Party vorzubereiten: Zielperson mag Blumen mehr als Musik – eventuell schenken viele Gäste deshalb Blumen – sie hat mir gegenüber von einem neuen Kleid gesprochen, das sie gerne hätte – beim Heimweg von der Arbeit in Shops checken ob es entsprechende Kleider gibt – Auf Rabattkodenelly.com nachschauen, ob die etwas passendes im Angebot haben – parallel Blumenläden checken – Freund Georg nach Musikgeschmack der Zielperson fragen – Blumen (3), Musik (2) und Kleid (4). Letztendlich habe ich mich für das Kleid entschieden und hatte großen Erfolg mit diesem Geschenk.

Blumenläden

Blumenläden

Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie das Aufschreiben von Gedanken dabei helfen kann, Entscheidungen zu treffen. Eine andere Taktik ist es, das Gespräch mit einer anderen Person zu suchen, der man versucht die Vor- und Nachteile einer Entscheidung zu erklären. Schon während des Gesprächs wird man ganz deutlich merken, zu welcher Seite man tendiert und welche Argumente man auf einmal schöner ausschmückt als die anderen. Das klingt vielleicht extrem banal aber macht mal die Probe und ihr werdet überrascht sein, wie klar ihr hinterher eine Entscheidung fällen könnt.

Parti-pris – Sag Ja!

Sicher fragen sich viele Besucher dieser Webseite, warum ich ihr ausgerechnet diesen Namen gegeben habe. Zugegeben, Parti-pris ist nicht gerade der geläufigste Ausdruck im Deutschen, aber für mich hat er eine ganz besondere Bedeutung und war deshalb auch die erste und einzige Wahl als es darum ging, ein Blog über Entscheidungshilfen zu erstellen. Die Basis des Begriffs Parti-pris liegt in der Französischen Sprache und konkreter im Ausdruck „prendre parti”, was man wörtlich mit “mitmachen” übersetzen kann, aber eigentlich ein fester Ausdruck dafür ist, eine Entscheidung zu treffen. Diese Entscheidung bezieht sich dabei auf eine “große Idee”, ein Grundkonzept auf dem etwas aufgebaut wird, und welche der Grundstein für alle folgenden Entscheidungen und Entwicklungen sein wird.

 

Parti-pris

Parti-pris

Meine persönliche Beziehung zu diesem Ausdruck ist ein Praktikum, welches ich nach meinem Studium über sechs Monate in Paris bei einer namhaften Firma durchführte. Es war nicht einfach damals, mich an die neue Arbeitsumgebung und die ungewohnte Sprache zu gewöhnen und jedes Mal, wenn ich von Kollegen oder Chefs um meine Meinung gebeten wurde, war ich überaus vorsichtig aus Angst, in ein Fettnäpfchen zu treten, etwas Falsches zu sagen oder ganz einfach zu schlecht Französisch zu sprechen. Das zog sich ungefähr zwei Monate lang hin und ehrlich gesagt war das Praktikum in dieser Zeit mehr Kaffeekochen als Lernen. Aber an nur einem Nachmittag ändert sich dies von Grund auf.

Bei einer Mittagspause mit einer Kollegin und Freundin sprach mir diese ernsthaft ins Gewissen und gab mir die Empfehlung, mein Verhalten auf der Arbeit zu ändern. „Parti-pris, triff klare Entscheidungen“ sagte sie zu mir und erklärte, dass es absolut kontraproduktiv ist, wenn man keine eigene klare Meinung vertritt. Es wäre wesentlich verständlicher, Fehler zu machen oder auch mal falsch zu entscheiden, als immer unentschlossen und zweifelnd zu sein. Sie riet mir, von nun an stets eine klare Meinung zu vertreten, deutliche Entscheidungen zu treffen und diese auch zu verteidigen. Und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie dieser Rat mein Leben verändert hat.

Schon in den ersten Tagen nach unserem Gespräch vollzog mein Antwortverhalten eine 180 Grad Wende und mein Ansehen in der Firma, sowie der Respekt, den mir die Kollegen plötzlich entgegen brachten, wuchs enorm. Nach sechs Monaten Praktikum wurde mir eine feste Stelle angeboten weil ich „unglaublich entscheidungsfreudig und konsequent“ sei. Seitdem ist Parti-pris mein Lebensmotto und mit vielen Artikeln werde ich euch in Zukunft dabei helfen, ebenfalls leichter und klarer Entscheidungen zu treffen.